Maleröle und ihr Einsatz in den Ölfarben von Schmincke - Schmincke - Feinste Künstlerfarben

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Maleröle

Und ihr Einsatz in den Ölfarben von Schmincke

Ölfarben aus dem Hause Schmincke bestehen neben bestmöglichen Pigmenten in höchster Konzentration aus einer speziellen, auf die Rezeptur abgestellten Mischung an aufwändig gereinigten Malerölen. Während es sich bei der Norma® Professional um eine reine, feinste Künstler-Ölfarbe mit besten maltechnischen Eigenschaften handelt, enthalten die MUSSINI® feinste Harz-Ölfarben zusätzlich Naturharz, das Einfluss auf die Trocknung, Farbbrillanz und Tiefenwirkung der Farben hat.

Ölbevorratung in der Produktion

Welche Öle werden verwendet?

Zur Herstellung feinster Ölfarben kommen im Hause Schmincke verschiedene Öle zum Einsatz: Leinöl, Saffloröl - welches aus Disteln gewonnen wird -, Mohnöl und Sonnenblumenöl. Alle Öle werden vor der Verarbeitung gereinigt, das heißt, sie werden gebleicht, entschleimt und entwachst.

Wodurch unterscheiden sich die verschiedenen Öle?

Maleröle unterscheiden sich im Wesentlichen in zwei Punkten, dem Trocknungsverhalten und dem Gilbungsgrad. Die folgende Übersicht zeigt diesen Zusammenhang:

Jeder Farbton hat eine individuelle Rezeptur, in der das Verhältnis der einzelnen Öle genau festgelegt ist. Dies hat verschiedene Gründe: Neben den generellen Trocknungseigenschaften der Öle sowie ihres Gilbungsgrades besteht ein weiterer wichtiger Faktor in der Individualität jedes einzelnen Pigments hinsichtlich der Trocknungsgeschwindigkeit. Dies bedeutet, dass die Pigmente die Trocknungseigenschaften der Farbe beeinflussen und die Kombination der verwendeten Öle so ausgewählt ist, dass die Trocknung der einzelnen Farben über die Sorte hinweg harmonisiert wird.

Für AKADEMIE® Öl color, Norma® Professional wie für MUSSINI® gilt: Als Hauptbestandteil für die Bunttöne wird Leinöl verwendet, bei den Weißtönen hingegen im Wesentlichen Sonnenblumenöl, um den Vergilbungsgrad zu minimieren.

TIPP: Ölbilder sollten nicht im Dunklen zum Trocknen gelagert werden, da Ölfarben ohne ausreichend Sonnenlicht zum Vergilben neigen, was insbesondere bei den Weißtönen sichtbar wird.