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Lichtecht 76 - Mai/Juni 2020

 

 

Liebe Kunstbegeisterte!

Zunächst einmal hoffen wir, dass Sie dieser Newsletter gesund und munter erreicht. Diese außergewöhnliche Situation lässt sich schwer in Worte fassen und wir alle hoffen, dass sie eher früher als später überstanden ist.a

Vielleicht können Sie frei gewordene Zeit für sich kreativ nutzen, um der ungewohnt schwierigen Lage möglichst viele positive Momente abzugewinnen. Unser Newsletter versorgt Sie dieses Mal mit wissenswerten Informationen zum Thema „Wie vergleiche ich sachkundig Künstlerfarben?“ sowie als malerische Inspiration - wenn man schon nicht vor Ort arbeiten kann - eine aquarellierte Dünenlandschaft Schritt für Schritt zum Nacharbeiten.

Wir wünschen Ihnen alles Gute, passen Sie auf sich auf, bleiben Sie gesund!

 

Ihr Team von Lichtecht 

Wussten Sie schon… … wie man Künstlerfarben vergleicht? Das Pigment ist das A und O!

 

Wer im Handel oder auch in seinem eigenen Sortiment bestimmte Farbtöne miteinander vergleichen möchte, muss sich zunächst mit der Pigmentierung der jeweiligen Farben beschäftigen. Diese ist bei allen Schmincke-Farben auf dem Gebinde/der Verpackung vermerkt (z.B. PW6, PY184, PR255). In den dazugehörigen Farbkarten (gedruckt und online unter www.schmincke.de) finden Sie zudem den Hinweis, wie die Pigmente heißen (PW6 = Titandioxid, PY184 = Bismutvanadat, PR255 = Diketo-Pyrrolo-Pyrrol).

Erst wenn man Farbtöne gleicher Pigmentierung miteinander vergleicht, ergibt sich eine repräsentative Aussage – alles andere wäre Äpfel mit Birnen zu vergleichen... Es reicht also nicht, zwei Farbtöne gleichen Namens zu nehmen, z.B. Zinnoberrot, denn die Pigmentierung kann, je nach Hersteller und Qualität der Farbe, abweichen. Dies bezieht sich auf alle Bereiche der Vergleichbarkeit von Farbtönen, also die Deck- bzw. Lasurfähigkeit, die Lichtechtheit, den Colourshift von nass zu trocken, bei Aquarellfarben zudem die Granulierfähigkeit oder die Verankerung im Papier. Man kann sagen, die Maleigenschaften insgesamt werden vom verwendeten Pigment maßgeblich beeinflusst.

Auch gut zu wissen: Farbtöne mit nur einem oder zwei Pigmenten sind immer reiner als Farbtöne mit mehreren unterschiedlichen Pigmenten. Serien mit möglichst vielen Ein- und Zwei-Pigmenttönen sind ein Zeichen für höchste Qualität, da die Farben auch beim Mischen rein bleiben und nicht vergrauen. Schmincke legt bei der Rezeptierung größten Wert auf diesen Umstand, so dass sich insbesondere in den Premiumsortimenten eine Vielzahl an Ein- und Zwei-Pigmenttönen finden. 

BLOG: Dünenlandschaft mit AQUA DROP

von Wiebke Meier

Luftige Dünenlandschaften sind geradezu für die Aquarellmalerei prädestiniert – liegt hier doch direkt das salzige Wasser mit in der Luft. Die Aquarellmalerin Wiebke Meier hat mit den AQUA DROP-Farben von Schmincke das Dünenthema locker umgesetzt und zeigt hier Schritt für Schritt, wie sie dabei vorgeht. Spüren Sie dabei die Seeluft?

 

Bitte beachten Sie:
Die beschriebenen Produkteigenschaften und Anwendungsbeispiele sind im Schmincke-Labor getestet. Die Angaben basieren auf unseren derzeitigen technischen Erkenntnissen und Erfahrungen. Aufgrund der Anwendungsvielfalt bezüglich der Maltechniken, Materialien und Verarbeitungsbedingungen sowie zahlreicher möglicher Einflüsse stellen die Informationen allgemeine Anwendungsbereiche dar. Eine rechtlich verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder der Eignung für einen bestimmten Einsatzzweck kann aus unseren Angaben nicht abgeleitet werden; daher ist der Gebrauch der Produkte auf die speziellen Bedingungen des Anwenders abzustimmen und durch Versuche zu überprüfen. Aus diesen Gründen können wir keine Gewährleistung für Produkteigenschaften und/oder Haftung für Schäden übernehmen, die in Verbindung mit der Anwendung unserer Produkte entstehen.
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